EIN NEUER ZUG IM KREIS e.V. - Rottenarbeit

Die Voralbbahn

Die Voralbbahn

Göppingen - Bad Boll

Göppingen - Bad Boll

 

 Die Rottenarbeit

 

Mit Pickel, Heckenschere und Schottergabel

„Ran an die Arbeit!"

Der Kampf gegen den Wildwuchs auf der Trasse ist eine Herausforderung, die eine ständige Begehungen und nach viel Einsatz verlangt.

Im folgenden schildert ein aktives Mitglied, die ersten Kämpfe und Bemühungen der ausufernden Botanik Herr zu werden:

"Nun stellte sich natürlich sofort die Frage, wie kann eine Handvoll Leute die nötige Rottenarbeit auf 12 km Gleis bewerkstelligen? Tatsache war, dass die Arbeitsgruppe aus ca. 5 bis 10 Personen bestehen wird. Jahreszeitlich und Wettermäßig wird man höchstens auf 8 bis 10 Samstage pro Jahr zurückgreifen können. Arbeitsgerät war Fehlanzeige. Erste Zweifel, ob wir diese uns selbst gestellte Aufgabe wirklich realisieren können machten sich breit. Trotzdem wurde beschlossen, dass man einfach mit dem Arbeiten beginnt, dann werde man schon weiter sehen.

Zum Glück gesellte sich uns ein pensionierter Gleisbauer, der Wind von unseren Vorhaben bekam, beratend und aktiv zur Seite. Er besorgte uns einen Teil des nötigen Handwerkzeuges, und dann gings ab auf die Strecke. Lernen bei „doing on the Job" war angesagt. Zuerst wurde die Strecke komplett begangen, um sich ein Bild ihres Zustandes machen zu können. Das Resultat war „teilweise ernst vom Bewuchs, aber nicht hoffnungslos". Also ran an die Arbeit? Der erste Einsatz war im Bahnhofsbereich Eschenbach. Dort wurde zu dieser Zeit unter Mithilfe einiger Förderverein-Aktiven das Bahnhofgebäude renoviert. Da der Förderverein plante, nach Beendigung dieser Arbeiten dort ein Bahnhofsfest zu veranstalten, sollte der Gleisbereich ebenfalls gesäubert und vom Bewuchs befreit werden. Der Verfasser dieses Artikels kann sich noch genau erinnern, wie es war, an diesem warmen Frühlingstag zum ersten Mal mit der Schottergabel hantiert zu haben! „Do brauchscht koi Studio meh!" war der Kommentar eines weiteren „Hobby Gleisbauers". Unser Lehrmeister grinste, und sein Kommentar war „Leit. was ihr dent isch fei bloß für d' Optik, richtiger Gloisbau sieht ganz anders aus, ond wenn d' Schottergabel et gäbt, no war Gloisbau sogar schee ...!" Wir haben zwar am nächsten Tag diverse Muskeln gespürt, aber als wir nach zwei weiteren Einsätzen in Eschenbach dann auf ca. 150 m ein sauber überarbeitetes Gleisbett sahen, waren diese begleitenden „Leiden" schnell vergessen."

Der Förderverein wird auch weiterhin die Trasse regelmäßig begehen und wo starker Bewuchs die Infrastruktur gefährdet, Rückschneidearbeiten durchführen.

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