Die Voralbbahn

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Göppingen - Bad Boll

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 Archiv 2006

 

850 Jahre Gemeinde Boll
10 Jahre EIN NEUER ZUG IM KREIS e.V.

Förderverein feiert Doppeljubiläum /
Großprojekt Technotop Eschenbach

Etliche Termine, Veranstaltungen und Einsätze hatte die Aktiven des Fördervereines in den letzen beiden
Jahren zu absolvieren. lm Jahr 2004 wurde in unserem, ,Technotop" im Bahnhofsbereich Eschenbach in
Sachen Vegetationskontrolle Neuland betreten. Gut zwei Monate waren auf der Trasse und auf den benachbarten
Dämme, "Südafrikanische Burenziegen" im Einsatz. Im Jahr 2005 standen neben wochenlangen Baumfällarbeiten am Bahndamm Eschenbach die Aktionen zum Jubiläumsjahr2005 im Vordergrund.

Technotop-Pflege

Eher durch Zufall bekam die Gleisrotte für die Pflege des Technotops im Bahnbereich Eschenbach ungewohnte Unterstützung durch etwa 15 "Südafrikanische Burenziegen".
Diese Ziegenart eignet sich speziell für die Pflege stark verbuschte Bereiche wie Waldränder, Brachland oder Dämme.

Es war in einer Sitzung des Landesnaturschutzverbandes
(LNV) bei der Verfasser dieses Artikels von dieser Art von
Landschaftspfleger erfuhr. Schnell wurde der Kontakt mit dem Ziegenhalter aufgenommen Da dieser sogar ein Gleisbauer der Deutschen Bahn ist, wurde aus der Idee Ziegen auf der Bahntrasse und den Bahndämmen einzusetzen eine Tat.
In diesem Bereich war die Trasse stark mit Brombeeren und Eschen zugewachsen Nach diversen Vorbereitungsarbeiten, wie das Setzen von Elektrozäunen, entfernten die Tiere in etwa 8 Wochen durch regelrechte "Freßarbeit" diese unerwünschten Pflanzen.

Schnell sprach sich diese ungewohnte Art, Bahndämme vom Gestrüpp zu entfernen, in ganz Eschenbach herum. So besuchten etliche Anlieger den Eschenbacher Bahnhof, um sich selbst davon zu überzeugen. Selbst der Kindergarten machte mehrere Besuche. Nach dem Abzug der Ziegen nach getaner Arbeit wurden noch verschiedene Nacharbeiten, wie das Abmähen von Gestrüpp durchgeführt. So in Bereichen wo der Bewuchs so dich war dass auch unsere tierischen Helfern nicht  durchkamen. In den Wintermonaten wurden dann noch an etlichen Samstagen bei bis zu 30 cm Schneehöhe eine gut 100m lange ausgewachsene Fichtenhecke gefällt. Diese hatte sich zu wahren Bäumen mit Stammdurchmesser bis
zu 20 cm entwickelt.  (bl)

[weiter zu Teil 2]

Chronologie

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