Baumfällung und Exkursion
EIN NEUER ZUG IM KREIS e.V.
Eschenbacher Bahndamm: Die ersten Fichten fallen

Im Rahmen der Technotoppflege an den Bahndämmen am Eschenbacher Bahnhof
sind in den letzten Tagen bereits die ersten Fichten in Absprache mit der
Gemeindeverwaltung durch die Gleisrotte des Fördervereines gefällt worden.
Dies ist deshalb notwendig geworden, da die zu erhaltenen Obstbäume durch
diese Pflanzen zum großen Teil völlig eingewachsen sind. Auch sind diese
Fichten teilweise bereits völlig abgestorben und deshalb in ihrer
Standfestigkeit geschädigt. Diese Bäume, die zum Teil bis zu 6 m hoch sind,
sind ein Resultat einer Fichtenhecke, die seit langer Zeit nie mehr gepflegt
worden ist. Somit ist diese Hecke zu einem regelrechten Wald ausgewachsen.
Angepflanzt wurde diese Hecke damals als Schutz vor Schneeverwehungen in
diesem Gleisabschnitt. Die Gleisrotte hofft, einen großen Teil noch in
diesem Winter zu fällen. Die am Wegesrand gelagerten Stämme und Äste werden
in nächster Zeit abgefahren und entsorgt. Nach Beendigung dieser Fällaktion
erhalten die alten Apfelbäume deutlich mehr Licht und Sonne und können sich
dadurch wieder erholen.
Exkursion des Fördervereines zur Murgtalbahn
Wer arbeitet, darf auch mal verreisen! Deshalb unternahmen mehrere
Mitglieder unserer Aktiven noch vor Silvester eine Exkursion in den
Nordschwarzwald. Bei herrlichem Wetter fuhr man mit dem Zug nach Karlsruhe.
Dort wurde dann in eine hochmoderne Zweisystem-Stadtbahn der
Albtal-Verkehrsgesellschaft (AVG) umgestiegen. Mit dieser ging es dann
direkt in den Nordschwarzwald nach Freudenstadt. Ohne Halt ging es zunächst
auf der DB-Strecke nach Rastatt. Von dort fuhr man über Gaggenau,
Baiersbronn nach Freudenstadt. Interessant waren in dieser sonnigen
Winterlandschaft die Steilstrecken hinauf nach Baiersbronn und Freudenstadt
Stadtbahnhof. Die Murgtalbahn wurde durch die AVG von der DB AG gepachtet
und nach modernsten Gesichtspunkten ausgebaut und elektrifiziert. Somit ist
es seit kurzem möglich, im Stundentakt von Karlsruhe nach Freudenstadt mit
der Stadtbahn zu fahren. Nach einem Spaziergang auf dem winterlichen
Freudenstädter Marktplatz und einer Kaffeepause fuhr man über eine weitere
Steilstrecke hinunter zum Freudenstädter Hauptbahnhof. Über Hochdorf, Horb,
Tübingen ging es nach Plochingen, wo in einer Gaststätte der Tag ausklang.
An diesem Tag konnte wieder einmal mehr erlebt werden, wie durch eine
innovative Bahnpolitik eine über 20 Jahre stilllegungsgefährdete Zweigbahn
eine hervorragende Zukunft bekommen hat.
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Chronologie
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