Die Voralbbahn

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Göppingen - Bad Boll

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 Archiv 2005

 

Baumfällung und Exkursion
EIN NEUER ZUG IM KREIS e.V.

Eschenbacher Bahndamm: Die ersten Fichten fallen

Im Rahmen der Technotoppflege an den Bahndämmen am Eschenbacher Bahnhof sind in den letzten Tagen bereits die ersten Fichten in Absprache mit der Gemeindeverwaltung durch die Gleisrotte des Fördervereines gefällt worden. Dies ist deshalb notwendig geworden, da die zu erhaltenen Obstbäume durch diese Pflanzen zum großen Teil völlig eingewachsen sind. Auch sind diese Fichten teilweise bereits völlig abgestorben und deshalb in ihrer Standfestigkeit geschädigt. Diese Bäume, die zum Teil bis zu 6 m hoch sind, sind ein Resultat einer Fichtenhecke, die seit langer Zeit nie mehr gepflegt worden ist. Somit ist diese Hecke zu einem regelrechten Wald ausgewachsen. Angepflanzt wurde diese Hecke damals als Schutz vor Schneeverwehungen in diesem Gleisabschnitt. Die Gleisrotte hofft, einen großen Teil noch in diesem Winter zu fällen. Die am Wegesrand gelagerten Stämme und Äste werden in nächster Zeit abgefahren und entsorgt. Nach Beendigung dieser Fällaktion erhalten die alten Apfelbäume deutlich mehr Licht und Sonne und können sich dadurch wieder erholen.

Exkursion des Fördervereines zur Murgtalbahn

Wer arbeitet, darf auch mal verreisen! Deshalb unternahmen mehrere Mitglieder unserer Aktiven noch vor Silvester eine Exkursion in den Nordschwarzwald. Bei herrlichem Wetter fuhr man mit dem Zug nach Karlsruhe. Dort wurde dann in eine hochmoderne Zweisystem-Stadtbahn der Albtal-Verkehrsgesellschaft (AVG) umgestiegen. Mit dieser ging es dann direkt in den Nordschwarzwald nach Freudenstadt. Ohne Halt ging es zunächst auf der DB-Strecke nach Rastatt. Von dort fuhr man über Gaggenau, Baiersbronn nach Freudenstadt. Interessant waren in dieser sonnigen Winterlandschaft die Steilstrecken hinauf nach Baiersbronn und Freudenstadt Stadtbahnhof. Die Murgtalbahn wurde durch die AVG von der DB AG gepachtet und nach modernsten Gesichtspunkten ausgebaut und elektrifiziert. Somit ist es seit kurzem möglich, im Stundentakt von Karlsruhe nach Freudenstadt mit der Stadtbahn zu fahren. Nach einem Spaziergang auf dem winterlichen Freudenstädter Marktplatz und einer Kaffeepause fuhr man über eine weitere Steilstrecke hinunter zum Freudenstädter Hauptbahnhof. Über Hochdorf, Horb, Tübingen ging es nach Plochingen, wo in einer Gaststätte der Tag ausklang. An diesem Tag konnte wieder einmal mehr erlebt werden, wie durch eine innovative Bahnpolitik eine über 20 Jahre stilllegungsgefährdete Zweigbahn eine hervorragende Zukunft bekommen hat.

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Chronologie

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